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ZUR GESCHICHTE
 

„Damals befand sich auf der Stelle der jetzigen Kirche eine kleine Kapelle, welche der Hl. Luzia geweiht war. Zu dieser Kapelle wurde nun viel gewallfahrt. So kam es, dass das Fest der Hl. Lucia am 13. Dezember in Rech wie Kirmes gefeiert wurde.
Die Bewohner von Rech wurden nun deshalb bei dem Grafen Philipp von Virneburg, zugleich Herr von Saffenburg, vorstellig, dass sie mit zwei Kirmessen, Martinitag und Lucientag belästigt seien, wodurch ihnen nicht unbedeutende Kosten erwüchsen. Dieser verordnete im Einverständnis mit der kirchlichen Behörde, dass fortan die Kirmes nur auf Lucia gefeiert werden sollte. Da mit der Wallfahrt ein Ablass verbunden war, nahmen diese Wallfahrten immer mehr zu; so kam es, dass in Rech ein nach damaligen Verhältnissen schon bedeutender Markt entstand, der sich bis zur Mitte des 19. Jhd. erhalten hat.




 

Foto: Dreschers

 

Erst 1990 hat der damalige Vorsitzende des Heimat & Verkehrsverein Weindorf Rech e.V. (HVV) Herr Bernhard Hostert, den Lucia – Markt in seiner jetzigen Form wieder ins Leben gerufen und zu dem gemacht, was er heute ist. Er war es auch, der die schwedische Lichterkönigin Lucia nach Rech holte, die bei Einbruch der Dunkelheit mit ihrer Krone aus brennenden Kerzen, das Licht in die verwinkelten Gassen des malerischen Winzerdorfs bringt.




 

Bernhard Hostert